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Womit Menschen zu mir kommen

Hier finden Sie keine Liste von Diagnosen, sondern Lebenssituationen, in denen Menschen Unterstützung suchen. Vielleicht erkennen Sie sich in einer davon wieder – auch wenn Sie Ihr Anliegen selbst noch nicht genau benennen können.

Beziehungen, Nähe und Bindung

Warum erleben wir Beziehungen manchmal anders, als wir es uns wünschen?

Viele Menschen kennen das: Man wünscht sich Nähe und zieht sich im entscheidenden Moment zurück. Oder man klammert, obwohl man spürt, dass es dem anderen zu viel wird. Manche geraten immer wieder in Beziehungen, die sich auf ähnliche Weise schwierig anfühlen.

Häufig hängen solche Erfahrungen mit früheren Bindungserfahrungen zusammen. Wir alle entwickeln im Laufe unseres Lebens Strategien, um mit Nähe, Unsicherheit und möglichen Enttäuschungen umzugehen. Diese Strategien waren einmal sinnvoll. Im Erwachsenenleben können sie jedoch zur Belastung werden – für uns selbst und für unsere Beziehungen.

Das kann zum Beispiel sein

  • Angst vor Zurückweisung und Verlust
  • Unsicherheit in der Partnerschaft
  • Beziehungsmuster, die sich wiederholen
  • Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen
  • Rückzug und emotionale Distanz
  • Starke Anpassung oder Abhängigkeit
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen
  • Trennung, Liebeskummer und Verlust

Paare, die gemeinsam an ihrer Beziehung arbeiten möchten, können auch gemeinsam zu mir kommen. Mehr dazu unter Ablauf und Kosten.

Selbstwert, Selbstzweifel und innere Ansprüche

Wie gehen wir mit uns selbst um?

Manche Menschen wirken nach außen souverän und erfolgreich – und erleben sich innerlich trotzdem als ungenügend. Andere spüren schon bei kleinen Fehlern eine harte innere Stimme, die abwertet und antreibt.

Oft liegt der Kern in inneren Überzeugungen, die sich früh gebildet haben. Man kann rational wissen, dass man nicht ständig Leistung bringen muss, und sich trotzdem wertlos fühlen, wenn man Erwartungen nicht erfüllt. Solche Überzeugungen lassen sich nicht einfach „wegdenken“. Es hilft aber, sie zu erkennen, ihre Herkunft zu verstehen und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Das kann zum Beispiel sein

  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Selbstzweifel und Selbstkritik
  • Perfektionismus und hohe innere Ansprüche
  • Angst, Fehler zu machen
  • Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen
  • Übermäßige Anpassung an die Erwartungen anderer
  • Das Gefühl, nicht gut genug zu sein

Innere Konflikte und widersprüchliche Bedürfnisse

Wenn unterschiedliche Seiten in uns in verschiedene Richtungen ziehen.

Ein Teil von Ihnen möchte etwas verändern, ein anderer hält am Gewohnten fest. Sie wünschen sich Nähe und gleichzeitig Unabhängigkeit. Sie treffen eine Entscheidung und zweifeln kurz darauf wieder an ihr.

Widersprüchliche Gefühle bedeuten nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt. Sie können Ausdruck unterschiedlicher Bedürfnisse und Schutzstrategien sein, die alle ihre Berechtigung haben. In meiner Arbeit nutze ich dafür das Bild der inneren Anteile: Wenn wir die verschiedenen Seiten besser kennenlernen, verstehen wir oft, warum sie so reagieren – und es entsteht Raum für einen neuen Umgang mit ihnen.

Das kann zum Beispiel sein

  • Ambivalenz und Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
  • Konflikte zwischen Nähe und Autonomie
  • Der Wunsch nach Veränderung – und die Angst davor
  • Innere Unruhe
  • Schuldgefühle und Scham
  • Unterdrückte Bedürfnisse
  • Emotionale Reaktionen, die sich immer wiederholen

Ängste, Belastungen und Lebenskrisen

Wenn das bisherige Leben aus dem Gleichgewicht gerät.

Eine Trennung, ein Verlust, eine berufliche Veränderung oder eine lange Phase der Überlastung können das Leben grundlegend erschüttern. Manchmal ist es ein einschneidendes Ereignis, manchmal eine Belastung, die sich über Jahre aufgebaut hat.

Nicht jede Krise ist eine psychische Erkrankung. Aber jede Krise darf ernst genommen werden. In unserer Zusammenarbeit geht es zunächst darum, wieder etwas Boden unter die Füße zu bekommen. Später kann es auch darum gehen, zu verstehen, was die Krise mit Ihrer Lebensgeschichte zu tun hat und was sie Ihnen vielleicht zeigt.

Das kann zum Beispiel sein

  • Ängste und anhaltende Sorgen
  • Niedergeschlagenheit
  • Überforderung und Erschöpfung
  • Trennung und Scheidung
  • Verlust und Trauer
  • Berufliche Veränderungen und Neuorientierung
  • Stress und Anzeichen von Burnout

Persönliche Entwicklung und Selbstverständnis

Nicht immer muss etwas Schlimmes passiert sein, damit man sich Unterstützung wünscht.

Manche Menschen kommen nicht wegen einer akuten Belastung, sondern weil sie sich selbst besser kennenlernen möchten. Sie spüren, dass etwas in ihrem Leben nicht ganz stimmig ist, oder sie stehen vor einer Lebensphase, die sie bewusster gestalten wollen.

Auch das ist ein guter Grund für eine therapeutische Begleitung. Es geht dann weniger darum, ein Problem zu lösen, als darum, eigene Bedürfnisse, Werte und Grenzen klarer wahrzunehmen.

Das kann zum Beispiel sein

  • Sich selbst besser kennenlernen
  • Eigene Bedürfnisse erkennen
  • Werte und Wünsche klären
  • Mehr innere Sicherheit entwickeln
  • Bewusster mit Gefühlen umgehen
  • Eigene Grenzen wahrnehmen
  • Neue Perspektiven auf das eigene Leben entwickeln

Erkennen Sie sich in einem dieser Themen wieder?

Oft lässt sich das eigene Anliegen erst im Gespräch genauer fassen. Sie müssen nicht vorher wissen, in welche Kategorie es gehört.

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